Als die Brasilien aufgewachsene Frau Boelter nach Westberlin kam, da war es Frau Hoffmann, eine Cousine ihrer Mutter, die ihr beim Einleben half: mit Tipps für das Arbeitsamt und sonstigen Hinweisen für wichtige Anlaufstellen. Frau Hoffmann war sehr krank und Frau Boelter besuchte sie oft und half ihr nun ihrerseits.

1998 bekam sie von Frau Hoffmann diese Schmuckschachtel von den VEB Kunstgewerbewerkstätten Olbernhau aus dem Erzgebirge geschenkt, in der sie immer Schmuck und vor allem Blumenbroschen aufbewahrt hatte. Vermutlich hatte sie diese Schachtel selbst geschenkt bekommen, von dem Teil ihrer Familie, der in Ostberlin wohnte.

Frau Boelter verwendet die Schachtel auch heute noch zur Aufbewahrung ihres Schmucks.

Diese Geschichte zitieren

“Eine Schmuckschachtel aus Sachsen in Neukölln,” Berliner Grossstadtgeschichten, accessed 25. Juni 2017, http://grossstadtgeschichten-berlin.de/items/show/105.
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Schmuckschachtel aus dem Erzgebirge, VEB Kunstgewerbe-Werkstätten Olbernhau

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