Im Dezember 1977 herrschte in Berlin das für diese Jahreszeit typische nasse und kalte Schmuddelwetter. Dennoch lud die Berliner Schaubühne zu acht Aufführungen unter freiem Himmel.
Gegeben wurde die "Winterreise im Olympiastadion", bei der Regisseur Klaus Michael Grüber Fragmente aus Friedrich Hölderlins Roman "Hyperion oder der Eremit in Griechenland" inszenierte.
Teil der Inszenierung waren "Wanderer durch die Nacht". Frau Rosenberger erinnert sich daran, dass es sich bei einem davon um Gerd Wameling handelte, der in seiner Eigenschaft als Wanderer während der gesamten Vorstellung über die seinerzeit noch rote Laufbahn des Berliner Olympiastadions laufen musste.

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“Winterrreise im winterlichen Olympiastadion,” Berliner Grossstadtgeschichten, accessed 21. Oktober 2017, http://grossstadtgeschichten-berlin.de/items/show/325.
BerlinOlympiastadion1985.jpg
1985
Olympiastadion Berlin, Joergsam

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