Die Köpenicker Blutwoche im Juni 1933 ist als eines der frühesten Beispiele des SA Terrors in Berlin in die Geschichte eingegangen. Die in dieser Woche verübten Folter- und Mordaktionen werden als Genese von Gewalt und Herrschaft der Nationalsozialisten bewertet, der sich Polizei, Justiz und Zivilgesellschaft nicht widersetzen.
Eine steinerne Faust im Herzen Köpenicks gedenkt dieser Woche und ist gleichzeitig Zeugnis umstrittener Erinnerungskultur.
Das Kontinuum von sich stetig erneuender Geschichte und ihrem Gedenken wird durch das Spiel drei junger Frauen kontrastiert. Ein Spiel, linear, aber nicht nur vor-, sondern auch rückgewandt, eine Verbindung zwischen individueller und geteilter Geschichtserfahrung der Protagonistinnen?

Diese Geschichte zitieren

“Blutwoche (Annika Hirsekorn) ,” Berliner Grossstadtgeschichten, accessed 25. Juni 2017, http://grossstadtgeschichten-berlin.de/items/show/862.
Oktober 2016
Blutwoche, Annika Hirsekorn

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