Potsdamer Platz

Potsdamer Platz 10785 Berlin
Mitte
Im Folgenden zitiert nach dem Wikipedia-Eintrag für den Potsdamer Platz (abgerufen am 26.1.2015):

Der Potsdamer Platz ist ein Verkehrsknoten in den Berliner Ortsteilen Mitte und Tiergarten im Bezirk Mitte zwischen der alten Innenstadt im Osten und dem neuen Berliner Westen. Als Doppelplatzanlage schließt er sich westlich an den Leipziger Platz an. Zur Zeit der Berliner Zollmauer lag er direkt vor, der Leipziger Platz hinter dem Potsdamer Stadttor. Seit dem späten 18. Jahrhundert begann hier die Berlin-Potsdamer Chaussee, ein wichtiges Glied im Netz der Preußischen Staatschausseen.

Bis zum Zweiten Weltkrieg war der Potsdamer Platz, an dem der Potsdamer Bahnhof lag und auf dem sich viele Straßenbahn- und Omnibuslinien kreuzten, einer der verkehrsreichsten Plätze Europas. Er erhielt eine der ersten Verkehrsampel-Anlagen auf dem Kontinent. Der Platz bildete auch einen beliebten Treffpunkt der politischen, sozialen und kulturellen Szene Berlins. Nach Kriegsende bildete der Potsdamer Platz ein „Dreiländereck“ zwischen dem sowjetischen, dem britischen sowie dem amerikanischen Sektor. 1961 wurde der Platz durch die Berliner Mauer geteilt. Bis zur Öffnung der Mauer fristete der Platz ein randständiges Dasein als innerstädtische Brache. Nach dem 9. November 1989 stellte sich eine völlig neue Situation ein: Schon wenige Tage später wurde am Potsdamer Platz ein Stück der Mauer abgebrochen und ein provisorischer Grenzübergang geschaffen. Das nach 1990 auf dem alten Stadtgrundriss größtenteils neu bebaute Terrain zählt zu den markantesten Orten der Stadt und ist ein touristischer Anziehungspunkt.


Diesen Ort zitieren

“Potsdamer Platz,” Berliner Grossstadtgeschichten, accessed 22. November 2019, http://grossstadtgeschichten-berlin.de/items/show/87.

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