Dieser Film dreht sich um die geschichtlich sehr geprägte Gegend um das „Schlesische Tor” in Berlin-Kreuzberg.

Die belebte Oberbaumbrücke, die Kreuzberg (ehemaliges West-Berlin) und Friedrichshain (ehemaliges Ost-Berlin) verbindet, konnte während der Teilung Berlins nicht passiert werden. Der Verkehr war für die gesamte Brücke gesperrt; die U-Bahn fuhr nicht und es gab Kontrollen.

Eine andere Geschichte, die an die Brücke andockt, war die Umbenennung des Gröbenufers im Jahr 2010. Der Name „Otto Friedrich von der Gröben”, der mit dem Handel Brandenburg-Preußens mit Versklavten verbunden wird, wurde durch den Namen May Ayim ersetzt, einer international bekannten afrodeutschen Dichterin und Pädagogin. Dies war ein wichtiger Schritt für die Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte.

Regina Knoll ist in der politischen Bildung tätig und setzt sich mit Elementen der historisch-politischen Bildung, Storytelling und biographischer, narrativer Arbeit auseinander.

Diese Geschichte zitieren

“(Un)sichtbare Orte,” Berliner Grossstadtgeschichten, accessed 19. November 2018, http://grossstadtgeschichten-berlin.de/items/show/988.

(Un)sichtbare Orte from ZLB on Vimeo.

Dezember 2017
(Un)sichtbare Orte, Regina Knoll

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