Exlibris von Künstlerinnen

Käte Wolff, geboren 1882, hatte ein Atelier in der Innsbrucker Straße 5 in Berlin-Schöneberg von wo aus sie unter anderem Inserate und Firmenschilder entwarf und deutsche Märchen illustrierte. Ihr Studium absolvierte sie an der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbe-Museums, während dessen sie 1912 auch an der zeitgenössischen Silhouetten-Ausstellung des Hohenzollern Kunstgewerbehauses in Berlin teilnahm. 1914 erwarb sie ihr Diplom auf der Bugra in Leipzig. 1915 erschien ihr erstes Mappenwerk »Schattenbilder«. 1916 beteiligte Wolff sich zusammen mit anderen Scherenschnittkünstlern an der von Kronprinzessin Cecilie gegründeten Kriegskinderspende deutscher Frauen. 1917 erschien ihr zweites Mappenwerk »Es war einmal«. Sie starb 1968.<br />
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Dieses Exemplar stammt aus der Bibliothek von Hans Pohl, welche als „Sammlung Treptow“ 1953 oder 1957 in den Bestand der Berliner Stadtbibliothek kam. Einiges aus dieser Sammlung wurde als NS-Raubgut identifiziert. Ein Merkmal für Exlibris aus dieser Sammlung sind die dünnen, oft mit handschriftlichen Anmerkungen versehenen Pappen, auf welche die Exlibris aufgeklebt worden sind. Hier finden Sie weitere Informationen dazu.

Käte Wolff, geboren 1882, hatte ein Atelier in der Innsbrucker Straße 5 in Berlin-Schöneberg von wo aus sie unter anderem Inserate und Firmenschilder entwarf und deutsche Märchen illustrierte. Ihr Studium absolvierte sie an der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbe-Museums, während dessen sie 1912 auch an der zeitgenössischen Silhouetten-Ausstellung des Hohenzollern Kunstgewerbehauses in Berlin teilnahm. 1914 erwarb sie ihr Diplom auf der Bugra in Leipzig. 1915 erschien ihr erstes Mappenwerk »Schattenbilder«. 1916 beteiligte Wolff sich zusammen mit anderen Scherenschnittkünstlern an der von Kronprinzessin Cecilie gegründeten Kriegskinderspende deutscher Frauen. 1917 erschien ihr zweites Mappenwerk »Es war einmal«. Sie starb 1968.

 

Dieses Exemplar stammt aus der Bibliothek von Hans Pohl, welche als „Sammlung Treptow“ 1953 oder 1957 in den Bestand der Berliner Stadtbibliothek kam. Einiges aus dieser Sammlung wurde als NS-Raubgut identifiziert. Ein Merkmal für Exlibris aus dieser Sammlung sind die dünnen, oft mit handschriftlichen Anmerkungen versehenen Pappen, auf welche die Exlibris aufgeklebt worden sind. Hier finden Sie weitere Informationen dazu.  zum Objekt

Künstlerin: Anna Lent<br />
Leider konnten wir keine Informationen zur Künstlerin finden. Der gleiche Nachnahme von Künstlerin und Empfängerin lässt die Vermutung zu, dass dies ein Geschenk für ein enges Familienmitglied war. Die Überschirft »animium rege« bedeutet in etwa »den eigenen Geist/das eigene Temperament beherrschen«.<br />
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Auch dieses Exemplar stammt aus der Bibliothek von Hans Pohl.

Künstlerin: Anna Lent

Leider konnten wir keine Informationen zur Künstlerin finden. Der gleiche Nachnahme von Künstlerin und Empfängerin lässt die Vermutung zu, dass dies ein Geschenk für ein enges Familienmitglied war. Die Überschirft »animium rege« bedeutet in etwa »den eigenen Geist/das eigene Temperament beherrschen«.

 

Auch dieses Exemplar stammt aus der Bibliothek von Hans Pohl.  zum Objekt

Die Künstlerin Lina Burger wurde 1856 in Rückeroth/Westerwald geboren und absolvierte ihre Ausbildung an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin sowie bei dem Maler Anton Klamroth. Zu Ihren Werken zählen zahlreiche Illustrationen, Buchschmucke, Exlibris und Plakate, insbesondere für die Verlage Breitkopf &amp; Härtel in Leipzig und F.W. Grunow in Berlin. Sie war von 1901 bis 1927 Mitglied des »Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin« und schuf die erste deutsche Übersetzung der Publikation zur Buchgraphik des englischen Malers und Mitbegründers des Arts &amp; Crafts Movements Walter Crane (1845-1915). Sie starb 1914 in Borsdorf bei Leipzig.

Die Künstlerin Lina Burger wurde 1856 in Rückeroth/Westerwald geboren und absolvierte ihre Ausbildung an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin sowie bei dem Maler Anton Klamroth. Zu Ihren Werken zählen zahlreiche Illustrationen, Buchschmucke, Exlibris und Plakate, insbesondere für die Verlage Breitkopf & Härtel in Leipzig und F.W. Grunow in Berlin. Sie war von 1901 bis 1927 Mitglied des »Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin« und schuf die erste deutsche Übersetzung der Publikation zur Buchgraphik des englischen Malers und Mitbegründers des Arts & Crafts Movements Walter Crane (1845-1915). Sie starb 1914 in Borsdorf bei Leipzig.  zum Objekt

Leider wurde seinerzeit dem Schaffen von Frauen in der Exlibriskunst sehr viel weniger Aufmerksamkeit geschenkt, als dem ihrer männlichen Berufsgenossen. Dementsprechend schwer ist es, Informationen zu diesen Künstlerinnen zu finden.

Gleich wenn wir zu den Künstlerinnen selbst nicht viel erzählen können, wollten wir Ihnen diese Werke aus unserer Sammlung nicht vorenthalten.