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              <text>Drei Postkarten von Räumen des Märkischen Museums</text>
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              <text>Dr. Tobias Böhm</text>
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              <text>1908 herrscht großer Auftrieb am Köllnischen Park, Kaiser Wilhelm II eröffnet das Märkische Museum. Ein auffälliges Gebäude nahe der Spree, das aus mehreren Gebäuden aus verschiedenen Epochen zusammengesetzt zu sein scheint. Noch heute sorgt das Gebäude bereits von außen für Verwunderung und viele halten es zunächst für eine Kirche. &#13;
&#13;
Drei Postkarten aus der Zeit der Eröffnung sollten Werbung für das neue Museum machen, zugleich waren sie Andenken für die Besucher, die zahlreich in das neue Haus strömten. &#13;
&#13;
Die Postkarten zeigen drei besondere Räume des Museums: den holzgetäfelten Zunftsaal, der den Besucher in das vorindustrielle Berlin zu Beginn des 19. Jahrhunderts versetzt; die seit 20 Jahren wieder zugängliche gotische Kapelle, nach wie vor der ideale Ort zur Ausstellung sakraler Kunst; und schließlich die große Halle. Die Halle wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und musste wiedererrichtet werden. Sie bildet ein Zentrum der Gesamtarchitektur des Gebäudes und die Besucher gelangen durch sie in die verschiedenen Bereiche des Museums. Die ursprünglich dort präsentierten Exponate sind heute teilweise an anderen Orten zu bewundern, etwa in der Nikolaikirche. &#13;
&#13;
Die alten Postkarten sind in Vergrößerungen selbst Teil der Museumsausstellung. Aber auch die Räume, die der Architekt Ludwig Hoffmann seinerzeit in den außergewöhnlichen Bau integrierte, lassen sich nach wie vor in kaum veränderter Form besichtigen. &#13;
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              <text>06.02.2015</text>
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          <name>Periode</name>
          <description>Zuordnung der dargestellten (Bild) bzw. beschriebenen (Text, Geschichte) Sache zu einer definierten Periode</description>
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              <text>Geschichte einer Bürgerin, eines Bürgers</text>
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          <name>Form der Namensnennung</name>
          <description>Die vom Einlieferer bei Collection Days gewählte Form, in dem sein Name veröffentlicht werden soll</description>
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              <text>Vollständiger Name (Karl Mustermann)</text>
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          <description>Ergänzende Informationen zum Inhalt</description>
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              <text>- Zunftsaal,&#13;
- gotische Kapelle (Seit 20 Jahren wieder zugänglich)&#13;
dort wird mittelalterliche Kunst ausgestellt&#13;
&#13;
- große Halle, Bedeutung: Gebäude ist innen verschachtelt, man findet sich nur schwer zurecht, durch die große Halle können sich Besucher wieder besser orientieren.&#13;
&#13;
Abgebildete Gegenstände (z.B. große Glocke) sind teilweise noch vor Ort. Die große Halle ist allerdings keine Ausstellungshalle, sondern eine Durchgangshalle.&#13;
&#13;
Der Architekt plante das Haus / Museum so, dass er schon wusste, was dort ausgestellt werden soll. Dadurch ist die Innenarchitektur stark festgelegt und bestimmt.&#13;
&#13;
Die Räume auf den drei Bildern sind heute noch zu besichtigen.&#13;
&#13;
1908 vom Kaiser eröffnet, damals gab es noch nicht so viele Museen, Berlin war damals eine kleine Stadt umgeben von anderen Städten. Deshalb war die Eröffnung des Märkischen Museums eine große Attraktion.&#13;
&#13;
Heute ist die Frage was aus dem Museum wird, wie man es heute weiterentwickeln kann. Die abgebildeten Räume sollen aber so erhalten bleiben.&#13;
&#13;
Die Wucht des Hauses ergreift heute noch die Besucher. Das Haus wird von außen häufig mit einer Kirche verwechselt, da es viele kirchliche Elemente hat.&#13;
&#13;
(Einlieferer ist vom Stiftung Stadtmuseum Berlin)&#13;
&#13;
Das Museum, obwohl mit eigenem U-Bhf., liegt irgendwie abseits. Die Weisenbrücke existiert nicht mehr, das Gebäude liegt auf der "falschen Seite" der Spree.&#13;
&#13;
&#13;
Originalpostkarten sind heute mit Folie überzogen (solle der Haltbarmachung dienen). Signee von K.Kleiner, Hofkunstverlang G. heuer und Kirmse&#13;
&#13;
&#13;
&#13;
1908 herrscht großer Auftrieb am Köllnischen Park, Kaiser Wilhelm II eröffnet das Märkische Museum. Ein auffälliges Gebäude nahe der Spree, das aus mehreren Gebäuden aus verschiedenen Epochen zusammengesetzt zu sein scheint. Noch heute sorgt das Gebäude bereits von außen für Verwunderung und viele halten es zunächst für eine Kirche.  Drei Postkarten aus der Zeit der Eröffnung sollten Werbung für das neue Museum machen, zugleich waren sie Andenken für die Besucher, die zahlreich in das neue Haus strömten. Die Postkarten zeigen drei besondere Räume des Museums. Den holzgetäfelten Zunftsaal, der den Besucher in das vorindustrielle Berlin zu Beginn des 19. Jahrhunderts versetzt, die seit 20 Jahren wieder zugängliche gotische Kapelle, nach wie vor der ideale Ort zur Ausstellung sakraler Kunst, und schließlich die große Halle. Die Halle wurde im zweiten Weltkrieg zerstört und musste wiedererrichtet werden. Sie bildet ein Zentrum der Gesamtarchitektur des Gebäudes und die Besucher gelangen durch sie in die verschiedenen Bereiche des Museums. Die ursprünglich dort präsentierten Exponate sind heute teilweise an anderen Orten zu bewundern, etwa in der Nikolaikirche. &#13;
Die alten Postkarten sind in Vergrößerungen selber Teil der Museumsausstellung. Aber auch die Räume, die der Architekt Ludwig Hoffmann seinerzeit in den außergewöhnlichen Bau integrierte, lassen sich nach wie vor in kaum veränderter Form besichtigen. </text>
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              <text>Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen (CC-BY-SA)</text>
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          <description>Datumsangabe für Zeitleisten nach ISO 8601,&#13;
http://de.wikipedia.org/wiki/ISO_8601&#13;
Fomat: YYYY-MM-DD/YYYY-MM-DD</description>
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              <text>Drei Postkarten bewerben 1908 besondere Räume des neu eröffneten Märkischen Museums, die noch immer zu besichtigen sind.</text>
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